16er
Jollenkreuzer

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Länge |
Max. 7,00 m |
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Breite |
2,20-2,50 m |
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Tiefgang |
1,40 m |
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Gewicht |
530,00 kg |
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Vermessene Segelfläche |
16,00 qm |
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Spinnaker |
42,00 qm |
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Besatzung |
2 |
Der 16er Jollenkreuzer, auch S-Kreuzer
genannt, ist eine relativ junge Jollenkreuzerklasse die es erst seit den 50er
Jahren gibt. Seine Bauvorschriften lassen dem Konstrukteur innerhalb
vorgeschriebener Grenzen sehr viele Freiheiten. Deshalb sieht kaum ein 16er
gleich aus wie ein anderer, jeder bekommt das Boot seiner Wahl. Die gewählten
Materialstärken garantieren große Sicherheiten und lange Lebensdauer. Selbst
40 Jahre alte 16er sind immer noch stabil und schnell.
Der 16er unterscheidet sich von anderen
Jollenkreuzerkonstruktionen im Wesentlichen durch seinen Knickspant.
Das Vorurteil, ein Knickspant könne
nicht so schnell sein wie ein Rundspant ist ebenso alt wie falsch. Alle modernen
Jollenkonstruktionen wie z. B. 49er nähern sich dieser Form an. Die Vorteile
dieser Konstruktion sind lange bekannt, wie z. B. die Formstabilität und der größere
Raum unter Deck.
Ausgefeilte Segel- und Trimmtechnik
garantieren dem modernen 16er an der Kreuz eine unglaubliche Höhe und
Geschwindigkeit am Wind. Bei raumem und vor dem Wind wird auf dem 16er ein
„handhabbarer“ Spinnaker mit 32 qm gesetzt, der schon bei leichtem Wind für
rauschende Fahrt sorgt. Durch die Spitüte unter Deck ist er in sekundenschnelle
gesetzt und wieder geborgen, ohne das jemand aufs Vordeck muss.
Mittlerweile verfügt der 16er über alle
Gimmicks neuzeitlicher Rennjollen. Die Mittelwinsch mit Fernbedienung vom
Seitendeck aus, Stange bzw. Bügel statt Traveller, Torpedospibäume, für den
der es mag auch Backstagen. Darüber hinaus hat der 16er noch mehr Vorteile:
Während sich in anderen
Jollenkreuzerklassen Regatta- und Fahrtenboote krass voneinander unterscheiden,
besitzt jeder 16er mindestens zwei vollwertige Kojen und nicht nur eine
„Nasszelle“. Wandersegeln mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern ist kein
Problem. Von Friesland bis zu den Bodden sind die 16er jedes Jahr zu
Urlaubsfahrten unterwegs. Und für die Regatta wird das Boot eben wieder leergeräumt.
Schauen Sie mal in die Ergebnislisten der
großen Yardstickregatten wie z. B. 18 Stunden vom Dümmer oder die Rheinwoche.
Da findet sich der 16er immer ganz vorne. Weil er so schnell ist und so viel
Komfort bietet!
Also, wenn Sie ihren Segelkameraden nicht
immer so viel erklären wollen, wieso Sie schon wieder überholt wurden, schauen
Sie mal bei den 16ern vorbei.
Quelle: 16er KV