Klein aber fein, der Regattabericht 2010
Nach dem Motto "klein aber fein" will ich hier mal meine Regattatätigkeiten abseits der Moselregatten vorstellen (in den folgenden Bildern immer 3981 oder 981). Hierbei geht es in der Hauptsache um Modellbootregatten. Diese werden nach den ISAF-Regeln gesegelt, aber mit ferngesteuerten Booten. Diese Boote unterscheiden sich in verschiedene Klassen, wie "normale" Bootsklassen auch. Dabei gibt es Konstruktionsklassen, Offene Klassen und One-Design-Klassen. Dieses Jahr standen viele verschiedene Ranglisten auf dem Programm aber nur über die großen Meisterschaften möchte ich hier kurz berichten.
Niederländische Meisterschaft RG65

Der Reigen der großen Regatten begann dieses Jahr mit der Niederländischen Meisterschaft der RG65. Diese Klasse ist eine Konstruktionsklasse mit 65 cm Länge. Erlaubt ist die Steuerung der Boote mit 2 Funktionen (Segel, Ruder). Das Boot selber versteht sich als reines Regattaboot. Es gibt keine Ähnlichkeiten zu großen Vorbildern, sondern alles ist kompromisslos der Geschwindigkeit unterworfen.
Im
Winter hatte ich mich mit der Konstruktion eines Bootes beschäftigt. Verschiedene
Ideen spukten mir im Kopf herum aber letztendlich hatte ich einen Entwurf fertig.
Dieses Schiff versprach maximale Leistung bei viel Wind. Nach mehreren Wochen
Bau und viel weiterer Entwicklungsarbeit war es dann soweit. Die Lackierung
stand an und ich entschied mich für leuchtendes Orange. Nachdem ich kurz
danach dann für meine erste Regatta in dieser Bootsklasse gemeldet hatte,
stand dann auch der Name fest: "Hippo Oranje Boven". Der holländische
Schlachtruf versprach eine Menge Glück.
Die Regatta fand in Biddinghuizen statt. Dort befindet sich eine Open-Air-Eislaufbahn. Das dazugehörige Wasserreservoir kann für Freizeitaktivitäten genutzt werden. Ebenso gibt es dort eine große Gastronomie. Das Wochenende begann bereits am Freitag mit den ersten Trainings. Bei 4-5 bft trat ein international gemischtes Feld beim Training ordentlich aufs Gas. Mein Schiff brauchte noch einiges an Trimmarbeit aber insgesamt fühlte es sich schon recht gut an. Am Abend war ich dann zuversichtlich zumindest im ersten Drittel segeln zu können. Der nächste Morgen begann mit Sauwetter, weiterhin 4-5 bft und Regen. Verpackt in dicke Schwerwetterbekleidung traten 25 Boote an.
Packende Starts und nervenaufreibende Duelle auf der Kreuz gab es dann in schneller Folge das ganze Wochenende. Auch an der ersten Tonne wurde es meistens sehr eng. Nachdem ich die ersten 3 Rennen gewonnen hatte und von den Holländern, die immerhin den Meister- und Vize-Meistertitel in Deutschland abgeräumt hatten, argwöhnisch beäugt wurde, legte ich weiterhin eine gute Serie hin.
Meine
Konstruktion lief wie beabsichtigt bei viel Wind hervorragend. Am Ende des ersten
Tages hatte ich die Hälfte aller Rennen gewonnen und lag mit 15 Punkten
vor dem amtierenden deutschen Meister. Das Skippers Dinner am Kamin war ein
würdiger Abschluss des Tages. Tag 2 begann wie Tag 1 endete. Der Kurs war
verlegt worden und die Rennen gestalteten sich etwas ausgeglichener. Die Probleme
bezüglich Wassereinbruch im Boot verschlimmerten sich von Lauf zu Lauf.
Dennoch hielt das Schiff trotz teilweise unter Wasser stehender Elektronik mustergültig
bis zum Ende durch. Am Ende stand dann ziemlich deutlich der Niederländische
Meistertitel. Nicht nur der Titel, sondern auch das Umfeld machten diese Regatta
zu einem Highlight des Jahres.
Deutsche Meisterschaft Micro Magic
Vor ein paar Jahren fing bei mir mit dieser Bootsklasse alles an. Von meinem ehemaligen Schotten auf die Idee gebracht mit Micro Magics Regatten zu segeln, vor allem gegen die schweren Entzugserscheinungen nach mehrere Jahren aktiver Zeit im Piraten, kaufte ich mir vor einiger Zeit meine erste Micro Magic. Von Graupner vertrieben ist dieses 53 cm lange Boot ein idealer Einstieg ins Modellbootsegeln.
Die Regeln sind recht einfach gehalten und Umbauten dienen eher dem mentalen Tuning, als dass sie den Speed verbessern. Die Boote sind den Pogos vom Minitransat nachempfunden und sehen also ein wenig mehr wie "echte" Schiffe aus, als die RG65.
Etliche
Regatten stehen im Jahr im Kalender und der GMMC, die deutsche Meisterschaft,
ist eins der größten Events. Mit 48 Booten ging es diesmal in Schotten
auf der Niddatalsperre um Sekt oder Selters. Durch die Größe des
Feldes wurde jeder Lauf in 2 Gruppen gestartet. Auf Platz 3 der deutschen Rangliste
geführt, lag die Erwartungshaltung natürlich hoch. Klar, dass gegen
Thomas Dreyer aus Stuttgart wohl kein Kraut gewachsen sein würde.
Der "Godfather" der Micro Magic hat das Ding schließlich nicht nur entworfen, sondern segelt es auch noch begnadet. Einige andere Gegner galt es aber zu schlagen: Arjan van der Cingel, seines Zeichens einer der besten Holländischen Modellbootsegler und Ex-Botter-Kapitän, Manfred Brändle, Europameister in der Sprinta Sport, die Familie Heinz, als Crew von Manfred Brändle mindestens genauso gut, Nis Welm, Segelmacher bei North Sails und vielleicht einer der besten Norddeutschen ...
Meine
altbewährte "Hippo ZERO", das derzeit wohl ausgefeilteste Boot
im Zirkus, war auf jeden Fall wieder die Waffe der Wahl.
Bei 2-3 bft wurde ein kurzer Kurs ausgelegt. Nach einigen sehr engen Starts und auch haarigen Tonnenmanövern konnte ich mich bis zum Ende des Tages von Manfred Brändle und der "Bever-Gang" ein wenig absetzen und kam auf Platz 3 hinter Thomas Dreyer und Arjan van der Cingel ein. Thomas fuhr in bewährter Manier ausschließlich Laufsiege ein.
Hier war abends schon der Eiermann-Vergleich angesagt: "Wie kann man Thomas schlagen? Man fährt das ganze Rennen hinter ihm her und auf der Zielkreuz überholt man ihn dann...".
Leider ist das dann doch nicht so leicht wie gedacht.
Ich konnte mich aber mit Arjan recht gut matchen und wir
hatten einige enge Läufe. Die Läufe ohne Thomas gewannen wir jeweils
oder kamen zumindest auf dem zweiten ein. Dennoch betrug mein Rückstand
auf Platz 2 schon 7 Punkte. Der Abend war dann sehr entspannt mit einer großen
Party für die Segler.
Der Veranstalter ließ mal wieder alles auffahren, was gut und teuer war und nach dem Motto: "Nur die Breiten kommen ins Gleiten!" wurde der Abend abgeschlossen. Gemäß dem Motto war ich aber am nächsten Morgen dann auch top in Schuss und legte los wie die Feuerwehr. "Hippo ZERO" ging exzellent um den Kurs, wir hatten einige gute Starts und einige Male auch das nötige Glück, sodass wir peu a peu den Abstand nach vorne verringern konnten.
Um die Mittagszeit kam Arjan dann aber auch wieder in Schwung und konnte das Rennen wieder offen gestalten. Letzten Endes konnte ich von den fehlenden 7 Punkten noch 4 aufholen, kam aber dann doch nur auf Platz 3 ein.
Trotz allem war das bei der vertretenen deutschen Elite nicht das schlechteste Ergebnis. Insgesamt ist dies mit Sicherheit die schönste Klasse im deutschen Modellsegelsport und auch für Einsteiger bestens geeignet.
Deutsche
Meisterschaft IOM (International One Meter)
Ein anderes Kaliber ist da schon die IOM. Als offizielle DSV-Klasse anerkannt, gibt es hier eine sehr hohe Leistungsdichte von Modellsegelspezialisten.
Auch dieses Jahr wollte ich mal wieder bei der DM antreten, hatte aber aufgrund anderer Regatten keine Zeit, mich mal wieder eingehend mit der Klasse zu beschäftigen.
Meine "Hippo the white one", ein Laerke Design von Sören Andresen aus Dänemark, zählt zwar nicht zu den schnellsten Schiffen im Zirkus aber vermutlich zu den universellsten.
Kurz nach der Meisterschaft der Micro Magics gelegen, ist der Umstieg in etwa wie der von einer Serien 10 m Yacht auf einen Open 60.
Also stand am Trainingstag zunächst das Start-Timing im Vordergrund. Bei dieser Klasse ist das Timing am Start lebenswichtig und Fehler werden sofort mit dem letzten Drittel oder Protest bestraft.
Die
Meisterschaft fand in Lübeck statt (dummerweise während der Fußball-WM).
In dem von starken Drehern geprägten Revier kam ich von Anfang an nicht
recht in Schwung. Meine Erfahrungen mit der IOM beschränken sich eher auf
leichte Winde.
Bei mittleren Winden war ich insgesamt der Situation nicht ganz gewachsen. Die Konkurrenz war mit den Topseglern aus mehreren Nationen bestückt. Insbesondere Dänen und Niederländer brachten die absoluten Topleute an den Start. Aufgrund der Teilnehmerzahl wurde nach dem HMS-System in mehreren Gruppen gestartet.
Bei diesem System starten die schlechtesten Segler zuerst. Die besten 5 steigen auf in den nächsten Lauf und die schlechtesten 5 steigen ab in den schlechteren Lauf. So werden dann die Gruppen immer in der Reihenfolge C, B, A gefahren.
Bei diesem System braucht man also immer gute Läufe, um sich im A-Lauf zu halten. Der Aufstieg ist immer schwierig, da die Leistungsdichte einfach sehr hoch ist. In den Einteilungsläufen kam ich im B-Lauf heraus. Diesen konnte ich meistens halten, war jedoch besseres gewohnt und schaltete nach einer Weile mental ab.
Die niedrige Frustrationsgrenze hatte mir schon immer Probleme bereitet, im Zusammenhang mit absoluten Höchsttemperaturen und der Fußball-WM (man denke nur an Deutschland - Argentinien) war es aber diesmal besonders schlimm. Bei der letzten DM noch im ersten Drittel ging das Ganze diesmal gerade noch erste Hälfte aus.
Die letzten Läufe ließ ich dabei enttäuscht sausen und machte mich lieber auf die lange Heimreise auf der Autobahn. Auch Enttäuschungen bereichern das Seglerleben. Unter den besten 10 Deutschen gewesen sein war zwar vielleicht auch nicht schlecht aber nächstes Jahr kommt auf jeden Fall ein neuer Anlauf. Mal sehen, was dann drin ist. Im Turnus wäre ein Ausrichter in Bayern an der Reihe, was für den von mir favorisierten Leichtwind sprechen würde.

Europa-Meisterschaft Micro Magic
Als nächstes im Kalender stand die Micro Magic EM. Am Plattensee in Ungarn traf sich die internationale Elite zum jährlichen Kräftemessen. 52 Schiffe aus 10 Nationen traten an. Die Klassenregeln sind dabei ungleich strenger als in Deutschland. Nachdem ich während der letzten EM in Faro, Portugal mein Schiff zerstört hatte (niedrige Frustrationsgrenze), war ein Neubau fällig. Am Donnerstag bereits mit dem deutschen Team im Auto angereist, wurde dieser dann abends im Hotel fertig gebaut. Der Neubau wurde, wie bei mir für diese Art von Schiffüblich, "Hippo light" getauft. Freitags im Training sah es bei Leichtwindbedingungen dann vielversprechend für uns aus. In den Übungsläufen, in Lee einer Marina gelegen, sprangen immer die Top Ten für uns heraus.
Bei
auffrischendem Wind am Samstag relativierte sich die Geschichte dann etwas.
Bei den Einteilungsläufen (HMS-System) gelang Kalle Saage der Sprung in
den A-Lauf. Mir selbst musste der C-Lauf genügen. Danach ging es für
Kalle Schritt für Schritt abwärts, während ich mich in den B-Lauf
verbessern konnte. Mittlerweile wurde vor der Marina gesegelt, sodass wir von
der langen Balatonwelle voll getroffen wurden. 20 cm Wellenhöhe sind nicht
die Welt, bedeuten aber z.b. für eine Monas übersetzt schon über
1 m Welle. Das waren wir nicht gewohnt und mussten so den wellenerfahrenen Niederländern,
Spaniern, Ungarn, und Portugiesen das Feld überlassen. Langsam gewöhnten
wir uns an die Bedingungen und das ungewohnte Schiff. In Deutschland wir die
Micro Magic mit unbegrenztem Kielgewicht gesegelt, sodass wir bei mehr Wind
zunächst mehr Ballast aber gleiche Segelfläche fahren. Für die
internationalen Regeln ist aber das Kielgewicht fix und die Segelfläche
wird reduziert. Diese Umgewöhnung in den Segeleigenschaften ist dann ziemlich
schwer. Gegen Ende des Tages schlief der Wind dann peu a peu ein. Im vorletzten
Lauf des Tages erwischte mich dann das Pech und ich schied mit Fockdefekt aus
und wurde letzter (52ster). Im darauf folgenden Lauf packte mich die Wut und
ich schaffte den Aufstieg vom C-Lauf zum B-Lauf. Vom guten Ergebnis beflügelt
stieg ich direkt in den A-Lauf auf. Mittlerweile hatte ich ein dringendes menschliches
Bedürfnis (zwischen den Läufen bleibt das Schiff im Wasser und man
kann nicht so einfach...).
Im Drauf folgenden A-Lauf erwischte ich dann einen Bombenstart inkl. Super-Dreher. Der Wind schlief langsam ein und an die Welle hatte ich mich trotzdem gewöhnt. Es schien als würde sich da jemand für das Pech mit dem Fockdefekt entschuldigen wollen. Mit einer Nasenlänge Vorsprung konnte ich den Lauf dann vor dem späteren Europameister Joao Prates aus Portugal für mich entscheiden. So stand am Ende des Tages ein 52ter Platz direkt vor einem 1ten Platz. Das hat so wahrscheinlich noch keiner geschafft.
Der
nächste Tag begann mit wenig Wind gut. Ich hatte einen Lauf bei wenig Wing
als 6ster und dann einen als 11ter und stieg dann bei zunehmendem Wind wieder
in den B-Lauf ab. Der Rest des Wochenendes verging dann wieder im B-Lauf, aus
dem ich bei auffrischender Brise nicht mehr entkommen konnte. Insgesamt kam
ich irgendwo knapp auf der Hälfte raus und war nicht unzufrieden. Als nächster
Austragungsort der EM wurde Växjö in Schweden bestimmt was, mit einem
kleinen Binnensee in Stadtmitte, den Deutschen schon liegen sollte. Am Montag
überraschte uns dann etwas ganz besonderes. Auf der Autobahnfahrt von Budapest
nach Trier hatten wir quer durch Ungarn, Österreich und Deutschland keinen
einzigen Stau! Insgesamt war diese Regatta vom Umfeld und den Teilnehmern her
das Beste, was derzeit geboten wird. Mit den vielen teilnehmenden Nationen hatten
wir ein schönes Feld beisammen und auch abseits des Kurses viel Spaß.
Aaseepokal der Piraten
DIE Piratenregatta des Jahres, keine Frage. Hier war als alter Piratsegler die Teilnahme natürlich verpflichtend. Ausgestattet mit unserer guten alten "Sherry Time" machten wir uns auf den Weg zum Aasee, der "verkehrsgünstig" in der Stadtmitte von Münster liegt. Schmaler und natürlich kürzer als die Mosel ist dieser See eine sehr spezielle Herausforderung für alle Teilnehmer. Mit meinem alten Studienkollegen Sven mischte ich im Feld der 75 Piraten munter mit. Aufgrund der hohen Meldezahlen und der Größe des Sees, wird in Gruppen gestartet. Das Feld wird in 4 Gruppen aufgeteilt, die dann einzeln gegeneinander antreten. Sven und ich hatten als Shore Crew unsere Frauen mitgenommen, die einen entspannten Tag in der Sonne genossen.
Ausgelost in Gruppe B traten wir sofort im ersten Lauf an. Trotz Intensivtraining am Tag zuvor (ca. 100 Rollwenden und 50 Shiften + Spi bergen und setzen die Mosel rauf und runter) war unsere Bootsbeherrschung natürlich suboptimal. So hielten wir uns am Start etwas zurück und starten im ersten Lauf am Ende der Linie, statt uns ins Getümmel in der Mitte zu stürzen. Dieser Schachzug war zwar prinzipiell elegant, brachte uns aber 10 Sekunden zu spät an die Linie, da der Wind kurzfristig einschlief. Trotzdem beendeten wir den Lauf in der ersten Hälfte und waren zufrieden. Am Abend stieg dann der Hauptevent der Regatta. Passend zum Motto "Uuseepokal - Wir tauchen auf" wurde Verkleidung erwartet. Während das Schiff unter U3890 startete, stilecht mit Periskop ausgestattet, traten Sven und ich im Meerjungfrauenkostüm an, welches Donnerstagnacht noch gebastelt wurde.
Am
nächsten Morgen wurde bei leichten Winden weiter gesegelt. Im ersten Lauf
erwischten wir einen guten Start, konnten uns im Feld gut behaupten, kassierten
dann aber auf dem Vorwinder eine empfindliche Schlappe.
In der Mitte des See gelegen, umringt von weiteren Schiffen, schnupfte uns eine "Wand" von Schiffen einfach auf. 10 Piraten Bordwand an Bordwand lassen unter Spi einfach nicht mehr viel Wind durch. Diesen Lauf beendeten wir im Ende des zweiten Drittels.
Im letzten Lauf wollten wir dann noch mal alles geben und riskierten einen Start ganz rechts außen, unter Land. Hier war der Wind eher unkonstant. Mit perfektem Nullstart zogen wir mit Speed über die Linie, konnten die Schiffe unter uns kontrollieren und kamen als 2. zur Tonne.
Ab hier spielten wir dann "Feldbremse", weil das Zusammenspiel Steuermann/Schotte gegen fast 40 trainierte und eingespielte Teams einfach nicht gut genug war. Letztendlich lagen wir auch in diesem lauf wieder in der ersten Hälfte, sodass wir die regatta als 27te von 75 beendeten. Knapp am ersten Drittel vorbei, waren wir aber doch zufrieden und greifen nächstes Jahr wieder an.
Eine Besonderheit des Aaseepokals ist es, dass man kein eignes Schiff benötigt.
Teilen sich 2 Crews ein Schiff, so wird lediglich zwischen den Läufen getauscht und ein anderes Großsegel gesetzt bzw. ein X oder ähnliches eingeklebt. In dem Lauf, in dem beide teilnehmen müssten, bekommt man recht problemlos andere Schiffe geliehen.
So bestünde auch die Möglichkeit für interessierte Clubmitglieder an der Regatta ohne eigenes Schiff teilzunehmen. Ein definitiv lohnendes Ereignis.

Regattabericht von Henning Dresel - 11/2010