Ostern 2006 in Lauwersoog
In
diesem Jahr war die Gruppe der segelverrückten, die Ostern mit nach Lauwersoog
fuhren besonders groß: 20
Erwachsene und 4 Kinder. Mit dabei: 7 OK-Jollen, 4 Europes, 1 Laser, 1 Windy, 1
Falke, 1 Opti mit Motor, 1 Schlauchboot mit Motor. Dank der mittlerweile
eingespielten Organisation im Vorfeld und dank Elfi, die uns alle immer so gut
und fleißig verpflegte und verwöhnte war auch diese Gruppengröße kein
Problem. 24 Personen passen auch noch gerade in ein Haus um gemeinsam Essen zu können.
Karfreitag
trafen gegen Mittag die ersten langsam in Lauwersoog ein. Alle waren gespannt,
gab es doch 4 'neue' Boote: Ralf Gerbig mit dem alten Aal, Rollo mit der alten
OK von Jörg P., Jörg R. mit seiner neuen OK, die er selber ausgebaut hat sowie
Christian Schmidt aus Duisburg (nicht vom SCST) mit seiner neuen Europe, die er
bei Ebay ersteigert hat. Besonders neugierig waren wir natürlich auf die
Rumpffarbe von Rollos OK und darauf, ob Jörg R. es geschafft hatte, seine OK
fertig zu bekommen. Die Auflösung: Die Rumpffarbe von Rollos OK ist schon
ausgefallen aber nicht so knallig wie er es sich gewünscht hatte. Jörg R. ist
(fast) fertiggeworden. Am Freitagabend bzw. Samstagmorgen wurden die letzten
Beschläge angebracht und anschließend ging es aufs Wasser. Am Freitag wurden
wir von blauem Himmel und kräftigem Wind begrüßt. Dieser blies so stark, dass
die meisten von uns nur in unserer geschützten Bucht segelten. Nur Jörg P. und
Gonzo wagten sich aufs offene Lauwersmeer, wo doch immer gut eine Windstärke
mehr ist als in unserer Bucht.
Am
Samstag blies der Wind etwas weniger stark, so dass wir alle auf dem großen
Teil segeln konnten. Ralf Gerbig ist noch nicht ganz so fit mit seiner neuen
OK-Jolle. Er kenterte zweimal und fuhr dann flugs wieder in den sicheren Hafen.
Er ließ sich aber nicht unterkriegen und segelte am Sonntag wieder mutig in
unserer Bucht.
Am
Sonntag morgen trauten wir unseren Augen nicht als wir aufwachten – es regnete
leicht! Aber schon zum Frühstück war es wieder trocken und es dauerte auch
nicht lang bis sowohl die Sonne als auch der Wind immer mehr wurden. Es wurde
noch ein wunderschöner Tag mit reichlich Wind in den Nachmittagsstunden. Diese
nutzten wir noch einmal, um Aktion-Fotos und Videos vom Segeln zu machen.
Auch am Montag war das Wetter wieder
traumhaft: Sonne und reichlich Wind. Leider geht aber auch das schönste
Wochenende einmal zu Ende. Um 10 Uhr mussten wir die Häuser verlassen,
einpacken und nach Hause fahren. Viele von uns haben neidisch zur Familie
Mackmann geschaut, die kurzentschlossen noch ein paar Tage angehängt hat und
einfach in Lauweroog geblieben ist.
Einen besonderen Dank auch noch an Frauke und
Tessa, die beide einen sehr leckeren Chillitopf für die ganze Meute gemacht
haben sowie an Tim und Nadine, die in diesem Jahr die undankbare Aufgabe es
Einkaufens hatten.