Die erste Internationale Regatta (Polen 2007)



 

Am 14.07.07 machten sich drei SCSTler auf den Weg nach Leba (Polen).

Nach der herzlichen Verabschiedung und einer Menge mehr oder weniger guter Ratschläge

fuhren wir los.

Ziemlich müde kamen wir ca. 14 Stunden später auch in Polen an.

Als wir die Boote nach einer abenteuerlichen Irrfahrt durch Leba-City in der Marina abgestellt hatten, trafen wir auch schon die ersten Segler......

 

Die nächsten  Tage verliefen soweit recht ruhig. Unser Hotel war zwar etwas außerhalb, aber dank „Paul“ unser treuer schwarzer Gefährte (Opel Vivaro), war das auch zu bewältigen.

Kurzerhand entschlossen wir uns das “Lotterleben“ zu beenden und an den Leba Mayor`s Cup teilzunehmen.

 

 

Regatta Erlebnisse......

 

Die nun folgenden Regatta-Tage verliefen recht gemischt.

Kurz zusammengefasst hatte ich am ersten Tag ein größeres Orientierungsproblem in Verbindung mit nicht wirklich geglückten Starts.

 

Der stärker aufkommende Wind wurde mir gleich an der ersten Luv-Tonne am zweiten

Tag zum Verhängnis. Das Resultat der Kenterorgie (6 mal fand ich mich in der Ostsee wieder!), war ein verlorener Regattatimer und ein paar Kontaktlinsen.

Nachdem ich nun das Gefühl hatte in einer Badewanne zu sitzen (das Wasser schwappte nur so in meinem Joller hin und her) und auch auf Grund der nicht mehr vorhandenen Kontaktlinsen, entschloss ich mich die Segel zu streichen.

Im sicheren Hafen angekommen konzentrierte ich mich auf den nächsten Tag.

Es sollte sich auszahlen.......

 

Der letzte Tag war so etwas wie eine Sternstunde für mich. Ich segelte wie im Trance

und schaffte es auch irgendwie zweimal in die Wertung zu kommen.

Auch wenn einige “Leute“ auf einem motorisierten Schlauchboot mich in der letzten Regatta zur Aufgabe bewegen wollten.

Doch nicht mit mir! Ich hatte zwar nicht mehr viel Zeit und auch noch ein paar Schläge zu Kreuzen, aber das Zielboot konnte ich doch schon sehen.

Also nahm ich die Herausforderung an und kam auch noch quasi in der letzten Minute an.

Rollo, der schon fast im Hafen war, hatte mich im Kampf gegen Wind, Wellen und  Zeit gesehen und war wieder zur Ziellinie zurückgesegelt.

Er war der Erste der mir gratulierte und begleitete mich zurück zum Hafen.

Dort wartete auch schon Elfi (unsere Teambetreuerin) auf uns und übernahm auch die Erstversorgung (Flüssigverpflegung, Snacks, etc.)

 

 

Nach der tollen Atmosphäre und auch den Erfahrungen die zumindest ich sammeln durfte freuten wir uns auf die nächste weitaus größere Herausforderung.........

 

die Weltmeisterschaft Leba 2007.

 

Fortsetzung folgt!

 

 

 

Ralf (GER 375)