Die Mitgliederversammlung 2026 des Segelclubs SCST stand im Zeichen eines ehrlichen Rückblicks und eines realistischen Blicks nach vorn. Zu Beginn wurde das vergangene Jahr zusammengefasst, das insgesamt von stabilen Abläufen und punktuellen Herausforderungen geprägt war.
Rückblick
Die Pflege des Vereinsgeländes lief zuverlässig und ohne größere Auffälligkeiten. Auch das Vereinsleben abseits des Segelbetriebs war aktiv: Gesellige Treffen und Veranstaltungen fanden regelmäßig statt und trugen spürbar zum Zusammenhalt im Club bei. Diese Angebote bleiben ein wichtiger Bestandteil des Vereinsalltags.
Der Club bleibt weiterhin durch Anfragen, wie etwa einer Stegverbreiterung aktiv. In diesem bestimmten Fall, hat sich das Projekt als komplexer erwiesen als ursprünglich erwartet. Auflagen und einhergehende hohe Kosten stellen eine reale Hürde dar, welche in absehbarer Zeit nicht überwunden werden kann.
Erfreulicher verlief die Entwicklung des vereinseigenen E-Boots. Der Umbau ist technisch anspruchsvoll, macht jedoch gute Fortschritte. Das Projekt steht sinnbildlich für die Bereitschaft des SCST, bestehende Strukturen zu modernisieren und nachhaltige Lösungen umzusetzen.
Das starke Engagement des Vorstandes wurde bei den Wahlen bestätigt und es gab keine personellen Änderungen.
Sport
Sportlich war der Verein im vergangenen Jahr sehr präsent. Auf dem heimischen See fanden mehrere eigene Regatten statt, darunter die Clubmeisterschaft, die Kehrein- und die Sommerregatta, sowie weitere. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Mitglieder auch an auswärtigen Regatten teil und vertraten den SCST engagiert über die Vereinsgrenzen hinaus. Der Seepokal in der Kategorie Jollen ging an Jens Fridag mit seiner Europe, der sich auch den Clubbestenpokal sicherte. Den zweiten Platz belegte hier Luca Gerstmann.