Ausbildung beim SCST

Bei der Ausbildung unterscheiden wir zwischen Jugend- und der Erwachsenenausbildung.

Jüngsten- und Jugendausbildung

Bei der Jüngsten- und Jugendausbildung geht es zunächst mit dem Optimisten los.

Danach geht es auf Booten wie 420er, Laser, Europe und OK weiter.

Das Jugend-Ausbilderteam setzt sich aus erfahrenen Seglern unseres Clubs zusammen und trainiert mit den Jugendlichen nicht nur am heimischen See, sondern sie nehmen auch an diversen Regatten teil.

Jugendwochenenden mit Trainingseinlagen runden hier das Programm ab.

Einfach mal auf der Jugendseite informieren

Auch Segler, bei denen die Ausbildung schon etwas länger her ist, sind bei uns gerne willkommen.

Ob man nun das Gelernte auffrischen oder aktiv in die Regattaszene möchte, ein Besuch am Club lohnt sich immer.

Selbst wenn man keinen Ranglistenplatz anstrebt, sondern künftig nur gemütlich mit der Familie oder Freunden segeln möchte, hier findet sich immer der passende Mitsegler um die Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen.

Sportbootführerscheine für Erwachsene

Neben der Jüngsten- und Jugendausbildung, dem regelmäßigen Regatta-, Regel- und Wettfahrttraining bieten wir auch die Erwachsenenausbildung direkt bei uns im Club an.

Hier stehen zunächst die beiden Bootsführerscheine (als Grundlage)

  • Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen unter Segel und Motor)
  • Sportbootführerschein See (SBF See)

zur Auswahl. Nach der neuen Prüfungsordnung 2017 (und einigen Änderungen) lauten diese jedoch amtlich „Sportbootführerschein für Binnenschifffahrtsstraßen bzw. für Seeschifffahrtsstraßen“. Oder man entscheidet sich einfach für den Kombikurs, quasi dem Komplettprogramm (Binnen und See, unter Segel und Motor). Hier hat man sogar den Vorteil, die Basisfragen aus dem vorhergehenden Schein, nicht erneut bei der Prüfung ausfüllen zu müssen. Beispielsweise wenn man zunächst den Sportbootführerschein für die Seeschifffahrtsstraßen erwirbt, ist auch noch ein nettes Schmankerl, dass der Motorteil und die -praxis im 2. Teil, hier für Binnenschifffahrtsstraßen entfällt, da diese übernommen werden kann.

Bei dieser Variante erlernt man während der segelfreien Zeit – vom Herbst, über den Winter, bis zum Frühjahr – alle notwendigen Kenntnisse, praktische Erfahrungen und amtlichen Fahrerlaubnisse, um direkt im Frühjahr das erlernte Wissen umzusetzen.

Viel Praxis, Erfahrung und weitere Kenntnisse sind erforderlich, damit man sicher und mit Spass an der Sache diese Freizeitbeschäftigung ausüben kann – schließlich kann man auf offener See nur schlecht auf den Seitenstreifen fahren, wenn eine Situation mal etwas stressiger werden sollte.

Beispielsweise sollte man auch ohne einen SKS, den Sportküstenschifferschein, nicht unbedingt eine hochseetüchtige Yacht chartern und alleine sofort nach bestandener „See“-Prüfung auf die große Segelreise gehen. Der SKS rundet hier unsere erweiterte „Grundlagen“-Palette für die Bootsführerscheine ab.

Ein Team von erfahrenen Clubmitgliedern – die selbst mindestens den Sportküstenschifferschein oder den Sportseeschifferschein (früher die BR bzw. BK-Scheine) als nautische Qualifikation besitzen – steht hier mit Rat und Tat zur Seite und bringen den Interessierten alles Notwendige bei.

Aber, nicht nur die Grundlagen für Sportboote kann man während der segelfreien Zeit – im Winter – erlernen, sondern auch noch weitergehende Kenntnisse. Zum Beispiel die beiden Funkscheine:

  • UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI)
  • Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate – SRC)

Besonders das SRC verdient momentan besondere Beachtung. Seit dem 1. Januar 2010 sind sämtliche Übergangsfristen abgelaufen und der Skipper eines Sportbootes muss nun auch die entsprechenden Funkscheine vorweisen, entsprechend der Bootsausrüstung (gilt auch für Charteryachten, wenn Funkgeräte vorhanden sind).

Die jeweiligen Inhalte, die vermittelt werden – unabhängig davon ob Sportbootführerscheine oder Funkzeugnisse – orientieren sich an den Vorgaben des Deutschen Segler Verbandes (DSV). Der DSV stellt auf seiner Internetseite sämtliche Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse vor, und gibt nähere Informationen über Inhalte und Zulassungen zur Prüfung. Hier geht es zur Seite des Deutschen Segler Verband (DSV) mit den Informationen.

Marina stimmt die theoretische und praktische Ausbildung ab und ist bei allen Anliegen die richtige Ansprechpartnerin.

Schon während der Ausbildung lernen viele Segelinteressierte unseren Segel-Club Stevertalsperre kennen und schätzen, um nach der Lernphase, gemeinsam mit anderen Mitgliedern die schönste Freizeitbeschäftigung – das SEGELN – zu erleben.

Aber, da nach der Ausbildung noch lange nicht das Ende erreicht ist, gilt es immer, das Erlernte in der Praxis umzusetzen – unabhängig vom Revier, ob am heimischen Halterner See, auf der Ostsee, dem Mittelmeer oder in der Karibik…

Jolle oder Fahrtensegeln? Das eine schließt das andere nicht aus. Viele unserer Clubmitglieder, die sich am Wochenende oder in der Woche auf dem Halterner See entspannen, verbringen auch viel Zeit beim Fahrtensegeln – mit Bekannten, der Familie oder auch mit anderen Clubmitgliedern.

Noch Fragen zum Thema Ausbildung?

Nicht zögern einfach Marina kontaktieren:

eMail: ausbildungscst-haltern.de

Segel-Club Stevertalsperre e. V. – der richtige Rahmen für eine tolle Freizeitbeschäftigung!